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04.12.2023

Grundlagen zur Planung, Preisen, Technik Balkonkraftwerk

Presseabteilung Photovoltaik Förderung

Redaktion Biber PV

Minuten gelesen
Kosten Photovoltaikanlage

Was sind Balkonkraftwerke?

Balkonkraftwerke, auch Balkon-Solarsysteme oder Balkon-Solarmodulanlagen genannt, sind kleine, tragbare Photovoltaikanlagen. Sie eignen sich ideal für den Einsatz auf Balkonen oder Dächern von Wohnungen und Geschäftsgebäuden, wo der Platz begrenzt ist. Diese Anlagen haben in der Regel eine maximale Leistung von 600 Watt und können über eine herkömmliche Schuko-Steckdose direkt an das Hausstromnetz angeschlossen werden.

Grundlagen zur Planung

Was benötigt ein Balkonkraftwerk?

Um ein Balkonkraftwerk effektiv zu planen, sollten Sie folgende Grundlagen beachten:

    1. Standortauswahl: Wählen Sie einen Standort mit optimaler Sonneneinstrahlung. Balkone, die nach Süden ausgerichtet sind, bieten in der Regel die beste Sonnenausbeute.
    2. Leistungskapazität: Entscheiden Sie sich für ein Balkonkraftwerk, dessen Leistung (meist bis zu 600 Watt) zu Ihrem Energiebedarf passt.
    3. Anschluss: Überprüfen Sie, ob eine geeignete Schuko-Steckdose für den Anschluss des Balkonkraftwerks vorhanden ist.
    4. Sicherheit und Vorschriften: Stellen Sie sicher, dass Ihr Balkonkraftwerk und dessen Installation den lokalen Sicherheitsvorschriften und Normen entsprechen. In Deutschland ist dies beispielsweise durch die VDE-Norm geregelt.
    5. Wartung und Pflege: Planen Sie regelmäßige Wartungs- und Reinigungsarbeiten ein, um die Effizienz und Lebensdauer Ihres Balkonkraftwerks zu maximieren.
    6. Kosten und Wirtschaftlichkeit: Kalkulieren Sie die anfänglichen Investitionskosten und vergleichen Sie diese mit den erwarteten Einsparungen bei den Stromkosten.
    7. Genehmigungen: Klären Sie, ob eine Genehmigung für die Installation erforderlich ist. In vielen Fällen ist für Balkonkraftwerke keine gesonderte Genehmigung notwendig.

Durch diese sorgfältige Planung können Sie sicherstellen, dass Ihr Balkonkraftwerk optimal funktioniert und zur Reduzierung Ihrer Energiekosten beiträgt.

Preise Balkonkraftwerk

Die Preise für Balkonkraftwerke variieren je nach Leistung und Ausstattung. Im Allgemeinen liegen die Kosten für ein Balkonkraftwerk zwischen 350 und 700 Euro. Dieser Preis beinhaltet typischerweise das Solarmodul und den Wechselrichter. Optional können Befestigungsmaterial für den Balkon und Anschlusskabel (zum Beispiel Schuko- oder Wieland-Verbindungen) hinzugefügt werden. Komplettanlagen, die auch Montagematerial umfassen, sind für etwa 500 Euro erhältlich.

Für ein Balkonkraftwerk mit einem Modul und 300 Watt Leistung lagen die Preise im Juli 2023 zwischen 350 und 700 Euro, wobei der Durchschnittspreis bei etwa 525 Euro lag. Es ist wichtig zu beachten, dass die Wattleistung des Balkonkraftwerks durch den Wechselrichter begrenzt wird, wobei aktuell maximal 600 Watt eingespeist werden dürfen.

Für ein herkömmliches Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 600 Watt beginnen die Kosten in der Regel ab 800 Euro. Ein solches Balkonkraftwerk kann bei optimaler Ausrichtung etwa 600 kWh Strom im Jahr erzeugen, was bei durchschnittlichen Stromkosten von 35 Cent pro kWh zu einer Einsparung von etwa 210 Euro pro Jahr führen, kann.

Diese Preisinformationen sind hilfreich, um eine Vorstellung von den Kosten zu bekommen, die mit der Anschaffung eines Balkonkraftwerks verbunden sind. Die genauen Preise können jedoch je nach Hersteller, Modell und zusätzlichen Funktionen variieren.

Funktion eines Balkonkraftwerks

Ein Balkonkraftwerk ist eine kompakte Photovoltaikanlage, die auf Balkonen oder ähnlichen Orten installiert wird, um Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln. Es besteht aus Solarmodulen, die die Sonnenstrahlen einfangen. Die erzeugte Energie ist Gleichstrom, der durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird, um ihn für den Haushalt nutzbar zu machen.

Dieser Strom wird direkt in das Hausnetz eingespeist, indem das Balkonkraftwerk an eine gewöhnliche Schuko-Steckdose angeschlossen wird. Überschüssiger Strom kann ins öffentliche Netz fließen, obwohl dafür normalerweise keine Vergütung gezahlt wird. Balkonkraftwerke bieten eine einfache und umweltfreundliche Lösung, um die Stromkosten zu senken und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Wie viel Strom produziert ein Balkonkraftwerk?

Die Stromproduktion eines Balkonkraftwerks hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Leistung der Solarmodule und der Menge des Sonnenlichts, das sie empfangen. Ein typisches Balkonkraftwerk hat eine Leistung von bis zu 600 Watt.

Bei optimalen Bedingungen kann ein 600-Watt-Balkonkraftwerk etwa 600 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr produzieren. Dies wird jedoch durch Faktoren wie die Ausrichtung zur Sonne, die geographische Lage, die Jahreszeit und das lokale Wetter beeinflusst. In Deutschland beispielsweise, wo die Sonneneinstrahlung je nach Region variiert, könnte die jährliche Energieproduktion eines solchen Systems geringer sein als in sonnenreicheren Gebieten.

Zum Vergleich: Der durchschnittliche Stromverbrauch eines Ein- oder Zweipersonenhaushalts in Deutschland liegt bei etwa 2.000 bis 2.500 kWh pro Jahr. Ein Balkonkraftwerk kann also einen signifikanten Teil des Strombedarfs eines kleinen Haushalts decken, besonders wenn es um den Betrieb von Geräten mit niedrigem bis mittlerem Energieverbrauch geht.

Ist ein Balkonkraftwerk Sinnvoll?

Ob ein Balkonkraftwerk sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  1. Sonneneinstrahlung und Standort: Balkonkraftwerke sind besonders effektiv an Standorten mit guter Sonneneinstrahlung. Wenn Ihr Balkon gut zur Sonne ausgerichtet ist, können Sie mehr Energie erzeugen.
  2. Stromverbrauch: Für Haushalte mit niedrigerem Stromverbrauch, wie Ein- oder Zweipersonenhaushalte, kann ein Balkonkraftwerk einen bedeutenden Teil des Strombedarfs decken.
  3. Energiekosten: Angesichts steigender Strompreise kann die Investition in ein Balkonkraftwerk langfristig zu Einsparungen bei den Stromkosten führen.
  4. Umweltbewusstsein: Wenn Ihnen nachhaltige Energiequellen wichtig sind, ist ein Balkonkraftwerk eine gute Möglichkeit, Ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren.
  5. Mietwohnung: Für Mieter bietet ein Balkonkraftwerk den Vorteil, dass es leicht installiert und bei einem Umzug mitgenommen werden kann.
  6. Amortisationszeit: Die Amortisationszeit variiert, aber in vielen Fällen können sich die Anschaffungskosten eines Balkonkraftwerks innerhalb weniger Jahre amortisieren.

Insgesamt kann ein Balkonkraftwerk eine sinnvolle Investition sein, besonders wenn Sie Wert auf Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen legen und einen Beitrag zur Energiewende leisten möchten.

Welche Arten von Balkonkraftwerken gibt es?

Balkonkraftwerke gibt es in verschiedenen Varianten, die sich hinsichtlich Leistung, Modultyp und installationsweise unterscheiden. Die gängigsten Modelle haben eine Leistung zwischen 300 und 600 Watt. Bei den Solarmodulen kann man zwischen effizienteren, aber teureren monokristallinen und günstigeren, aber weniger effizienten polykristallinen Modulen wählen. In Bezug auf die Wechselrichter gibt es Systeme mit Mikro-Wechselrichtern, die an jedes Modul angeschlossen sind, und solche mit einem zentralen Wechselrichter für das gesamte System.

Die Installationsmöglichkeiten variieren je nach Balkonbauart und können von Aufständerungen bis hin zu Flachmontagen reichen. Einige Balkonkraftwerke sind modular konzipiert, was eine einfache Erweiterung ermöglicht, und bieten unterschiedliche Anschlussvarianten, wie den direkten Anschluss an Schuko-Steckdosen oder spezielle Anschlüsse für Elektroverteilerkästen. Diese Vielfalt ermöglicht es, das Balkonkraftwerk an individuelle Bedürfnisse und Gegebenheiten anzupassen.

Balkonkraftwerk mit Speicher

Balkonkraftwerke mit Speichern sind eine effektive Lösung, um den selbst erzeugten Strom optimal zu nutzen. Sie erlauben es, einen Großteil des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, anstatt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen. Dies steigert die Effizienz des Systems erheblich.

Ein solches System besteht aus einem Photovoltaik-Hub und optional bis zu vier Batterien. Der Hub wird zwischen den Solarmodulen und dem Wechselrichter platziert und regelt die Energieausgabe ins Hausnetz nach den Nutzereinstellungen. Überschüssiger Strom wird tagsüber in den Batterien gespeichert und kann abends, wenn die Sonne weniger Energie liefert, genutzt werden.

Die Amortisation eines Balkonkraftwerks mit Speicher kann bei einem Eigenverbrauch von 90 bis 100% etwa 6 bis 8 Jahre dauern. Trotz der anfänglich höheren Anschaffungskosten lohnt sich diese Investition auf lange Sicht, besonders bei größeren Haushalten.

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Redaktion Biber PV