Stromspeicher nachrüsten: Lohnt sich das für Ihre PV-Anlage?
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Stromspeicher nachrüsten: Lohnt sich das für Ihre PV-Anlage? Viele Photovoltaikanlagen in Deutschland laufen noch ohne Speicher. Wer seine Anlage vor einigen Jahren installiert hat, stellt sich heute genau diese Frage. Die Antwort hängt von Ihrer Einspeisevergütung, Ihrem Verbrauchsprofil und den gesunkenen Speicherpreisen ab. Wir zeigen Ihnen, wann die Nachrüstung sinnvoll ist und worauf Sie technisch achten müssen.
Warum jetzt über einen Speicher nachdenken?
Die Preise für Lithium-Speicher sind in den letzten Jahren deutlich gefallen. Gleichzeitig liegt die Einspeisevergütung für Bestandsanlagen oft weit unter dem Strompreis, den Sie für Netzstrom bezahlen. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen statt einzuspeisen, spart Ihnen daher bares Geld. Ein Speicher hebt Ihren Eigenverbrauchsanteil typischerweise von 25 bis 35 Prozent auf 60 bis 80 Prozent an.
Besonders interessant ist die Nachrüstung für Anlagen, deren 20-jährige EEG-Vergütung in den kommenden Jahren ausläuft. Ohne attraktive Einspeisevergütung wird der Eigenverbrauch zum entscheidenden Wirtschaftlichkeitsfaktor.

AC- oder DC-Kopplung: Die Technik entscheidet
Bei der Nachrüstung gibt es zwei Wege. AC-gekoppelte Speicher werden mit eigenem Batteriewechselrichter hinter Ihrem bestehenden PV-Wechselrichter installiert. Der Vorteil: Ihre bestehende Anlage bleibt unangetastet, die Installation ist unkompliziert. Das ist der Standardweg bei der Nachrüstung.
DC-gekoppelte Speicher hängen dagegen direkt am Hybrid-Wechselrichter. Diese Variante ist effizienter, lohnt sich aber meist nur, wenn Ihr Wechselrichter ohnehin getauscht werden muss. Ist Ihr Wechselrichter älter als zehn Jahre, kann der Tausch gegen einen Hybrid-Wechselrichter mit DC-Speicher die bessere Lösung sein – das prüfen unsere Solarberater direkt bei Ihnen vor Ort.
Welche Speichergröße passt?
Als Faustregel gilt: etwa 1 Kilowattstunde Speicherkapazität pro 1.000 Kilowattstunden Jahresstromverbrauch. Ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Verbrauch fährt mit 5 bis 7 kWh Speicherkapazität meist optimal. Zu große Speicher verteuern die Anschaffung, ohne den Eigenverbrauch nennenswert zu steigern. Planen Sie eine Wärmepumpe oder ein E-Auto, darf der Speicher entsprechend größer ausfallen.

Kosten und Wirtschaftlichkeit der Nachrüstung
Für einen AC-gekoppelten Speicher mit 5 bis 10 kWh sollten Sie inklusive Installation mit etwa 4.000 bis 8.000 Euro rechnen. Auf Speicher entfällt – wie auf PV-Anlagen – die Mehrwertsteuer von 0 Prozent, sofern die Anlage auf oder an einem Wohngebäude installiert wird. Bei einem Strompreis von rund 35 Cent pro Kilowattstunde und typischen Nutzungsprofilen amortisieren sich nachgerüstete Speicher häufig innerhalb von 10 bis 12 Jahren – bei weiter steigenden Strompreisen entsprechend schneller.
Ihr Weg zum nachgerüsteten Speicher mit Biber Photovoltaik
Gesunkene Speicherpreise, hohe Strompreise und niedrige Einspeisevergütungen machen die Nachrüstung für viele Anlagenbetreiber attraktiv. Entscheidend sind die richtige Kopplungsart und eine realistisch dimensionierte Kapazität. Unsere zertifizierten Solarberater prüfen kostenlos, ob und wie sich ein Speicher für Ihre bestehende Anlage rechnet.
Eigenverbrauch erhöhen: So holen Sie mehr aus Ihrem Solarstrom - Biber Photovoltaik GmbH
[…] Der größte Hebel ist ein Batteriespeicher. Er verschiebt den Solarstrom vom Mittag in Abend und Nacht, wenn der Verbrauch am höchsten ist. Ein passend dimensionierter Speicher hebt den Eigenverbrauchsanteil auf 60 bis 80 Prozent und macht Sie entsprechend unabhängiger vom Netz. Wie Sie die richtige Größe finden, lesen Sie in unserem Beitrag Stromspeicher nachrüsten. […]