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Solastrom: Was sich 2026 für Hausbesitzer ändert

Presseabteilung Photovoltaik Förderung

Artur Sommerfeld

Minuten gelesen

2026 bringt mehrere Neuerungen mit sich, die Sie als aktueller oder künftiger Betreiber einer Photovoltaikanlage kennen sollten. Zwischen geplanter Reform der Einspeisevergütung, neuer Solarpflicht in NRW, sinkenden Strompreisen und der Einführung von Energy-Sharing verändert sich der rechtliche und wirtschaftliche Rahmen spürbar. Wir fassen die wichtigsten Punkte für Sie zusammen.

Einspeisevergütung: Reform in Vorbereitung

Die Bundesregierung prüft derzeit, die feste Einspeisevergütung für neu installierte PV-Anlagen abzuschaffen. Im Gespräch sind sogenannte Differenzverträge und die Direktvermarktung des Solarstroms, auch für kleine Hausanlagen. Wann genau die Umstellung kommt, ist noch offen. Klar ist hingegen: Für bestehende Anlagen bleibt die für 20 Jahre vereinbarte Einspeisevergütung in voller Höhe bestehen. Aktuell erhalten Sie für eingespeisten Strom rund 7,86 Cent pro Kilowattstunde. Mit der Inbetriebnahme einer Anlage im Jahr 2026 sichern Sie sich diesen Bestandsschutz für zwei Jahrzehnte, ein wichtiges Argument, mit der Anschaffung nicht zu warten.

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Nullsteuersatz bleibt 2026 bestehen

Eine gute Nachricht für alle, die in diesem Jahr eine Anlage planen: Der seit 2023 geltende Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG gilt auch 2026 weiter. Auf Module, Stromspeicher, Wechselrichter und die komplette Installation fällt für Privathaushalte mit Anlagen bis 30 kWp keine Mehrwertsteuer an. Auch die Einnahmen aus eingespeistem Strom sind weiterhin von der Umsatzsteuer befreit. Das ist ein erheblicher finanzieller Vorteil gegenüber vielen anderen Investitionen ins Eigenheim.

Solarpflicht: Nordrhein-Westfalen zieht nach

Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Nordrhein-Westfalen eine Solarpflicht bei Neubauten sowie bei grundlegenden Dachsanierungen. Damit folgt NRW dem Vorbild zahlreicher anderer Bundesländer wie Berlin, Bayern, Hamburg oder Baden-Württemberg, die entsprechende Vorgaben bereits in den vergangenen Jahren eingeführt haben. Bei einer ohnehin geplanten Dachsanierung oder einem Neubau lohnt es sich, die Arbeiten direkt mit der Installation einer Solaranlage zu kombinieren. Das spart Gerüst- und Handwerkerkosten und nutzt das Dach von Anfang an wirtschaftlich.

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Energy-Sharing ab Juli 2026

Zum 1. Juli 2026 wird sogenanntes Energy-Sharing erlaubt. Betreiber einer PV-Anlage können dann gemeinsam mit Nachbarn eine lokale Energy Sharing Community gründen und überschüssigen Solarstrom direkt vor Ort weitergeben oder verkaufen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) bei allen Teilnehmern. Da der bundesweite Smart-Meter-Rollout aktuell nur langsam vorangeht, dürfte sich Energy-Sharing in der Praxis zunächst auf einzelne Quartiere beschränken. Dennoch ist der rechtliche Rahmen ein wichtiger Schritt für lokale Energiegemeinschaften.

Strompreis sinkt, PV lohnt sich trotzdem

Durch einen Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro zu den Netzentgelten sinkt der Strompreis 2026 im bundesweiten Durchschnitt um etwa 1,52 Cent brutto pro Kilowattstunde, also rund sieben Prozent. Regional gibt es allerdings deutliche Unterschiede, und die Stromversorger sind nicht verpflichtet, die Entlastung direkt weiterzugeben. Mit Haushaltsstrompreisen von weiterhin etwa 28 bis 32 Cent pro Kilowattstunde bleibt selbst erzeugter Solarstrom mit rechnerisch 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde deutlich günstiger als Netzstrom. Der wirtschaftliche Vorteil einer eigenen PV-Anlage, vor allem in Kombination mit einem Stromspeicher, bleibt also vollständig bestehen.

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Fazit: 2026 ist ein guter Zeitpunkt für die eigene Solaranlage

Die Mischung aus erhaltenem Nullsteuersatz, gesicherter Einspeisevergütung für Neuanlagen, neuen Pflichten in NRW und dem rechtlichen Rahmen für Energy-Sharing macht 2026 zu einem sinnvollen Jahr für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Wenn Sie überlegen, in Solarstrom zu investieren, beraten wir Sie an einem unserer 13 Standorte gerne kostenlos und vor Ort. Unsere TÜV-zertifizierten Fachberater berechnen Ihr individuelles Einsparpotenzial und prüfen, welche regionalen Förderprogramme an Ihrem Wohnort zusätzlich verfügbar sind.